Allgemeine Geschäftsbedingungen
Diese Bedingungen gelten für Blumenlieferungen, Wochen-Abonnements und die Bürobegrünung durch Tebrich Blumenservice, Inhaberin Sarah Tebrich, Bonner Wall 72, 50677 Köln. Stand: Januar 2026.
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über Blumenlieferungen, Floral- und Dekorationsleistungen, Wochen- und Liefer-Abonnements sowie die Einrichtung und Pflege von Innenraumbegrünung (Bürobegrünung) zwischen Tebrich Blumenservice (nachfolgend „Anbieter") und dem Kunden.
Schwerpunkt der Tätigkeit ist die Belieferung gewerblicher Kunden. Abweichende oder entgegenstehende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
§ 2 Angebot & Vertragsschluss
Die Darstellung von Leistungen und Paketen auf dieser Website stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Anfrage. Verbindlich sind ausschließlich individuelle Angebote des Anbieters.
Nach einer Anfrage (telefonisch, per E-Mail oder über das Kontaktformular) erstellt der Anbieter ein auf Standort, Umfang und Wünsche zugeschnittenes Angebot. Der Vertrag kommt zustande, sobald der Kunde dieses Angebot annimmt oder der Anbieter eine Bestellung schriftlich bzw. durch Ausführung der ersten Lieferung bestätigt.
Sonderwünsche zu Sorte, Farbe oder Stil werden nach Verfügbarkeit berücksichtigt. Ist eine bestimmte Blume oder Pflanze nicht verfügbar, ist der Anbieter berechtigt, eine gleichwertige Alternative in vergleichbarer Qualität und Preislage zu liefern.
§ 3 Preise & Zahlung
Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses vereinbarten Preise. Der Anbieter ist umsatzsteuerbefreiter Kleinunternehmer gemäß § 19 UStG; es wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen.
- Einzellieferungen werden nach Erbringung in Rechnung gestellt; Lieferkosten innerhalb des Liefergebiets werden gesondert ausgewiesen.
- Abonnements und Pflegeverträge werden als monatliche Pauschale jeweils zu Beginn des Abrechnungsmonats berechnet.
- Rechnungen sind ohne Abzug innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum zur Zahlung fällig.
Zahlungen erfolgen per Überweisung oder, nach Vereinbarung, per SEPA-Lastschrift. Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, laufende Lieferungen bis zum Ausgleich offener Beträge auszusetzen.
§ 4 Lieferung & Termine
Die Lieferung erfolgt im vereinbarten Liefergebiet (Köln, Bonn, Leverkusen, Hürth, Frechen, Bergisch Gladbach) zu festen, mit dem Kunden abgestimmten Wochentagen. Lieferfenster werden nach Tourenplanung festgelegt; geringfügige zeitliche Abweichungen innerhalb des vereinbarten Tages bleiben vorbehalten.
Der Kunde stellt sicher, dass die Lieferung am vereinbarten Ort entgegengenommen werden kann oder ein Abstellort benannt ist. Ist eine Übergabe aus Gründen, die der Anbieter nicht zu vertreten hat, nicht möglich, gilt die Leistung als erbracht; eine erneute Anfahrt kann gesondert berechnet werden.
Liefertermine können durch höhere Gewalt, Witterung, Großmarkt-Ausfälle oder Lieferengpässe im Erzeugerbereich beeinträchtigt werden. In diesen Fällen informiert der Anbieter den Kunden rechtzeitig und bietet einen Ersatztermin an.
§ 5 Abonnements
Wochen- und Liefer-Abonnements werden auf unbestimmte Zeit geschlossen und können von beiden Seiten mit einer Frist von 14 Tagen zum Ende eines Abrechnungsmonats gekündigt werden, sofern nichts anderes vereinbart ist.
Einzelne Liefertermine innerhalb eines Abos können bis spätestens 48 Stunden vor dem Liefertag pausiert oder verschoben werden, etwa bei Betriebsruhe oder Feiertagen. Spätere Absagen können nicht mehr berücksichtigt werden, da Ware bereits eingekauft und gebunden wurde.
Im Rahmen von Abonnements bereitgestellte Leihvasen und -gefäße bleiben Eigentum des Anbieters und sind bei Beendigung des Vertrags in ordnungsgemäßem Zustand zurückzugeben.
§ 6 Bürobegrünung & Pflege
Bei der Bürobegrünung erbringt der Anbieter Konzeption, Lieferung, Aufstellung sowie die turnusmäßige Pflege der Pflanzen (z. B. Gießen, Kontrolle, Rückschnitt) im vereinbarten Intervall. Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem individuellen Angebot.
- Der Kunde gewährt dem Anbieter zu den vereinbarten Pflegeterminen Zugang zu den begrünten Flächen.
- Standortbedingungen wie Lichtverhältnisse, Heizungsluft oder Zugluft können die Lebensdauer von Pflanzen beeinflussen; der Anbieter berät hierzu, übernimmt jedoch keine Gewähr für ein bestimmtes Wachstumsergebnis.
- Im Pflegevertrag enthaltene Pflanzen, die trotz fachgerechter Pflege ausfallen, ersetzt der Anbieter im vereinbarten Rahmen.
Mietweise überlassene Pflanzen und Gefäße verbleiben im Eigentum des Anbieters. Für Beschädigungen, die nicht auf normale Nutzung oder die Pflegetätigkeit zurückzuführen sind, haftet der Kunde.
§ 7 Frische & Natur der Ware
Blumen und Pflanzen sind Naturprodukte. Geringfügige Abweichungen in Farbe, Form, Größe, Blühgrad und Sortenzusammenstellung gegenüber Abbildungen oder vorherigen Lieferungen sind saison- und naturbedingt und stellen keinen Mangel dar.
Die natürliche Haltbarkeit von Schnittblumen setzt eine sachgerechte Behandlung beim Kunden voraus (frisches Wasser, geeigneter Standort). Eine über die naturgegebene Lebensdauer hinausgehende Haltbarkeit wird nicht geschuldet.
§ 8 Gewährleistung & Haftung
Offensichtliche Mängel der gelieferten Ware sind dem Anbieter unverzüglich, spätestens innerhalb von 24 Stunden nach Lieferung, anzuzeigen, damit zeitnah Ersatz geliefert werden kann. Dies gilt nicht für die natürliche Beschaffenheit der Ware nach § 7.
Bei berechtigter Mängelrüge liefert der Anbieter nach seiner Wahl Ersatz oder gewährt eine angemessene Minderung. Die gesetzlichen Gewährleistungsrechte von Verbrauchern bleiben unberührt.
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen.
§ 9 Widerrufsrecht für Verbraucher
Verbrauchern steht grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Verbraucher ist jede natürliche Person, die das Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
Ausnahme: Das Widerrufsrecht besteht gemäß § 312g Abs. 2 BGB nicht bei Verträgen zur Lieferung von Waren, die schnell verderben können oder deren Verfallsdatum schnell überschritten würde (insbesondere Schnittblumen und florale Frischarrangements), sowie bei Waren, die nach Kundenspezifikation angefertigt oder eindeutig auf persönliche Bedürfnisse zugeschnitten sind.
Widerrufsbelehrung (für anwendbare Verträge): Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses bzw. bei Warenlieferung ab Erhalt der Ware. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Tebrich Blumenservice, Sarah Tebrich, Bonner Wall 72, 50677 Köln, E-Mail: [email protected]) mittels einer eindeutigen Erklärung über Ihren Entschluss informieren. Zur Wahrung der Frist genügt die rechtzeitige Absendung der Widerrufserklärung.
Folgen des Widerrufs: Im Falle eines wirksamen Widerrufs werden bereits geleistete Zahlungen unverzüglich, spätestens binnen vierzehn Tagen, zurückerstattet.
§ 10 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch zwingende verbraucherschützende Bestimmungen des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, nicht entzogen werden.
Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Köln Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.